Reisetermine
2015
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Lieber
Reisegast! |
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Auch im Reisejahr 2014
habe ich meinen Gästen etliche schöne Kulturreisen bieten können, wobei ich
sie mit sowohl bereits bekannten als auch wiederum mit einigen neuen Reisezielen
in Nah und Fern erfreut habe. Besonderen Augenmerk
habe ich dabei auf Tagesausflüge in meiner engeren Heimat Tirol mit ihren
landschaftlichen Schönheiten und kulturellen Besonderheiten gelegt, was sich
in der Bilderfolge auch niederschlägt. Im Reisejahr 2015 steuere
ich neben altbewährten Zielen einige neue an. Nach Ihrer Anfrage unter
„Kontakt“ gebe ich gerne Einzelheiten bekannt. So wie im Vorjahr beginne
ich die Bilderfolge mit unserer Bundeshauptstadt Wien, die von Innsbruck,
meiner Heimatstadt, mit dem Flugzeug, mit dem Bus auf der durchgehenden
Autobahn oder ganz bequem mit der Eisenbahn zu erreichen ist. Gerade mit
kleinen oder kleinsten Gruppen bevorzuge ich vor allem aus Kostengründen die
Reise mit der Eisenbahn, die - derzeit noch - in Wien am Westbahnhof endet.
Die nahen Hotels und die günstigen Mehrtagekarten für alle öffentlichen
Verkehrsmittel lassen in Verbindung mit den unterschiedlichsten Angeboten
Freude auf besondere Geschehnisse aufkommen. Der Reichtum an Bauwerken aus den verschiedensten Stilepochen sowie die unzähligen Museen, aber auch Vergnügungen der verschiedensten Art und die zahllosen Theater machen jeden Wienaufenthalt zu einem Erlebnis. In der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums etwa lockt die vom italienischen Bildhauer und Goldschmied Benvenuto Cellini für den französischen König Franz I. ab 1540 in dreijähriger Arbeit angefertigte „Saliera“ die Besucher an. Im Tiergarten Schönbrunn kann die Fütterung vieler Tiere bestaunt werden. Wo sonst hat man Gelegenheit, den Kleinen Panda bei der händischen Fütterung zu beobachten? |
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Von den unzähligen
bewundernswerten Bauwerken Wiens will ich nur eine Kirche herausgreifen. Die
neuromanische Kirche „Hl. Franz von Assisi“ am Mexikoplatz nahe der Donau ist
1898 zur Feier des Goldenen Thronjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. geweiht
worden. Eine Kapelle ist der im gleichen Jahr in Genf ermordeten Kaiserin
Elisabeth, genannt Sisi, gewidmet. Von dieser
Kirche sind es nur ein paar Meter zur Anlegestelle der Donauschiffe, wo
tagsüber und abends interessante Rundfahrten beginnen. Die „Karibische Nacht“
etwa auf der MS „Admiral Tegetthoff“
stellt hinsichtlich der gebotenen Schau, aber auch kulinarisch etwas
Besonderes dar. |
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So wie nach Wien dann im Railjet, dem feinen Fernverkehrszug der Österreichischen
Bundesbahnen. der zu den schnellsten mit Lokomotive bespannten
Zügen der Welt gehört, zurück nach Innsbruck. Auf einigen
Streckenabschnitten kann problemlos eine Geschwindigkeit von 230 km/h
erreicht werden, was dem Reisenden zusätzlich zu anderen Informationen auf
Bildschirmen angezeigt wird.
So wie ich im Vorjahr ein
paar Bilder von einem Hamburg-Aufenthalt vor der Präsentation meiner engeren
Heimat Tirol eingebaut habe, stelle ich nunmehr einen der Besuche in Passau
vor. Weshalb gerade diese Drei-Flüsse-Stadt in Niederbayern? Einerseits
mündet im Stadtbereich der Tirol durchfließende „grüne“ Inn in die „blaue“
Donau, wobei zusätzlich noch die „schwarze“ Ilz ihr Wasser beisteuert.
Andererseits befindet sich in der Maria-Hilf-Kirche hoch über dem Stadtgebiet
von Passau eine Kopie des im Innsbrucker Dom zu bewundernden
Maria-Hilf-Bildes von Lukas Cranach dem Älteren. Der spätere Tiroler
Landesfürst Leopold V., als er noch Bischof von Passau und Straßburg gewesen
war, hat dieses Bild als Gastgeschenk des sächsischen Hofes aus Dresden
mitgebracht; es ist sodann nach Innsbruck gekommen.
Weltberühmt ist aber
schließlich Passau durch seinen Dom St. Stephan mit der größten Domorgel der Welt (eigentlich sind es fünf Orgeln mit
insgesamt 17.974 Pfeifen). Auf dem Domplatz das Denkmal für den ersten
bayerischen König Maximilian I., den Urgroßvater des „Märchenkönigs“ Ludwig
II.
Eine weitere Verbindung zu
Tirol stellt schließlich das „Kristallschiff“ dar. Es hat seinen Namen durch
1.5 Millionen Swarovski-Kristalle in seinem Inneren erhalten, die in der
Tiroler Marktgemeinde Wattens, wo sich der Firmensitz des Weltunternehmens
Swarovski befindet, hergestellt worden sind. Eine Donaufahrt auf diesem
wunderbaren Schiff, das auch mit „Küche und Keller“ besticht, stellt für
jeden Gast ein besonderes Erlebnis dar.
Sicherlich wäre es schön, von
Passau mit dem Schiff innaufwärts nach Kufstein, der Tiroler Grenzstadt zu
Bayern, zu fahren, doch ist der Inn nur streckenweise schiffbar. Kufstein
wird überragt durch den Festungsberg mit der Festung Kufstein, die mit ihren
gewaltigen Ausmaßen das Wahrzeichen der Stadt bildet. Sie beherbergt seit
1931 die größte Freiorgel der Welt, auf der täglich zu Mittag das Lied „Vom
Guten Kameraden“ erklingt. Seit einigen Jahren werden im Bereich der Josefsburg Musikdarbietungen gebracht, vom 31. Juli bis
15. August 2015 das „Weiße Rössl“ von Ralf Benatzky.
Ein ganz wichtiges Ziel -
vor allem für alle Sportbegeisterten -
ist die Bezirkshauptstadt Kitzbühel. Dort hat im Jahre 1935 Toni
Sailer das Licht der Welt erblickt. 1956 in Cortina d’Ampezzo
(als Tiroler Ort in der seinerzeitigen Gefürsteten Grafschaft Tirol „Hayden“
genannt) im alpinen Schilauf dreifacher Olympiasieger und vierfacher
Weltmeister, 1958 in Bad Gastein weiterer dreifacher Weltmeister, ferner
Hahnenkammsieger und schließlich Österreichs Sportler des 20. Jahrhunderts.
Ein Ergebnis von 1956 muß ich meinen Gästen immer
wieder präsentieren, es zergeht so richtig auf der Zunge: 1. und somit Olympiasieger
sowie Weltmeister im Riesentorlauf der Männer: Toni Sailer, Österreich,
3.00.1 Minuten. 2. und somit
Olympiazweiter und Vizeweltmeister im
Riesentorlauf der Männer: Anderl
Molterer, Österreich, 3.06.3 Minuten. 3. und somit
Olympiadritter und Weltmeisterschaftsdritter im Riesentorlauf der Männer: Walter Schuster,
Österreich, 3.07.2 Minuten. Heutzutage sind in dieser
Sportart Zeitunterschiede von Hunderstelsekunden
maßgebend für die Reihung - ein Zeitunterschied von mehr als sechs Sekunden
zwischen dem Ersten und dem Zweiten wäre unvorstellbar.
Sportlich hat Kitzbühel
vor allem das Hahnenkammrennen, das 2015 zum 75. Mal stattfindet, zu bieten
sowie Tennisturniere. Auf die Hausberge Hahnenkamm und Kitzbüheler
Horn führen Aufstiegshilfen.
Zurück im Inntal ist immer
einen Besuch wert der „Lustige Friedhof“ in Kramsach
mit seinen tiefsinnigen, manchmal sogar etwas derben Sprüchen auf den
Grabkreuzen. Auf diesem Friedhof, in dem als einzigem auf der ganzen Welt
niemand bestattet ist, darf nicht photographiert
werden. Mit meinen Gästen - der Friedhof kann täglich ohne Eintritt besucht
werden - habe auch ich mich an das Verbot gehalten. Ich habe aber dann vom
Eigentümer der Liegenschaft, Herrn Hans Guggenberger von der Sagzahnschmiede Kramsach, die Erlaubnis erhalten, bei einem eigens
vereinbarten Termin für meine Internetseite Lichtbilder anzufertigen, wobei
ich sogar im ansonsten nicht zugänglichen Depot, in dem noch unzählige
weitere Grabkreuze der Aufstellung harren, Bilder habe machen können. Meinen
Gästen erkläre ich, daß es sich um Originale der
Grabkreuze handelt, die - soferne erforderlich -
restauriert sind. Die Inschriften sind also nicht frei erfunden sondern
urkundlich nachgewiesen.
Bei einem
Besuch des Achensees hoch über dem Inntal beeindruckt die Gäste ein kleiner
Zoo auf einer Alm. Ein Blick in den Himmel zeigt, daß man hier nicht
unbedingt nur auf Straßen unterwegs sein muß. Natur und Sport gehören in
Tirol einfach dazu.
Auf dem
Weg dann zur Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck direkt an der Autobahn ein
Juwel hinsichtlich Bau und Innenausstattung: Die Karlskirche. Der Bau mit den
sechs Kuppeln und dem an drei Seiten gerundeten Turm mutet fast orientalisch
an, das Innere ist Kunst des Spätbarock vom Feinsten.
Vorbei an
der Marktgemeinde Wattens, wo die „Swarovski Kristallwelten“ nach gewaltigen
Baumaßnahmen, bei denen „so nebenbei“ auch Funde aus der Römerzeit gemacht
worden sind, im Mai 2015 größer und schöner denn je „als neue Epoche des
Staunens“ wieder eröffnet werden, geht die Fahrt nach Innsbruck. Hier habe
ich sowohl auswärtigen Gästen als auch Innsbruckern bei Stadtführungen
unendlich viel Schönes und Interessantes zeigen können und kann dies auch
weiterhin. Ich kann aber wirklich nur eine kleine Auswahl geben und nicht auf
die unzähligen großen und kleinen Kongresse und Veranstaltungen sowie die
lokalen und internationalen Sportereignisse eingehen. Südöstlich
von Innsbruck das Schloß Ambras, in dem und in seinem ausgedehnten Park
jährlich am 15. August das Schloßfest stattfindet. Während im Schloß und
insbesondere im Habsburgersaal der glorreichen Vergangenheit gedacht wird,
kennt die Volksbelustigung im Park keine Grenzen. Märchenerzähler,
Stelzengeher, Artisten, Fahnenschwinger und Feuerschlucker, um nur einige zu
nennen, tragen zur Unterhaltung von Groß und Klein bei.
Die
Hausberge Innsbrucks sind im Süden der „abgerundete“ mittels Seilbahn
erreichbare Patscherkofel und im Norden das Hafelekar, auf das ebenfalls eine
Seilbahn führt. Der Blick aus über 2.300 Meter Höhe nach Norden zeigt Ketten
der nördlichen Kalkalpen. Von der Zwischenstation Seegrube in 1.905 m Seehöhe
bietet sich ein traumhaft schöner Blick auf Innsbruck, das von Inn und Sill
durchflossen wird.
Das Wahrzeichen Innsbrucks ist das „Goldene Dachl“ im
Herzen der Altstadt, das um 1500 der deutsche König und Tiroler Landesfürst
Maximilian - ab 1508 als Maximilian I. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches
Deutscher Nation - als Prunkerker dem „Neuen Hof“ hat vorbauen lassen, um zu
sehen und - für ihn als Renaissanceherrscher viel wichtiger - gesehen zu
werden. Dort habe ich mit begeisterten Gästen im Oktober 2014 ein
herzerfrischendes und fast einmalig zu nennendes Erlebnis gehabt. „Tirol
trifft Niederösterreich“ - so der Titel der Veranstaltung. Da bei dieser
wegen des Bühnenaufbaues der mit 2657 feuervergoldeten Kupferschindeln
gedeckte Prunkerker nicht zur Gänze hat eingesehen werden können, schließe
ich ein bei anderer Gelegenheit aufgenommenes Bild an sowie in Großaufnahme
ein Wappen, das so mancher mit einer italienischen Automarke in Verbindung
bringt.
„Tirol
trifft Niederösterreich“ - ein großartiges Fest im Zeichen der Gastlichkeit. Beste
Stimmung in der Herzog-Friedrich-Straße vor dem „Goldenen Dachl“, an den
Genußständen edle Tropfen aus Niederösterreich und Schmankerln aus den beiden
österreichischen Bundesländern. Der Höhepunkt dann das Eintreffen der beiden
Landeshauptleute, des Niederösterreichers Dr. Erwin Pröll und des Tirolers
Günther Platter. Dem „landesüblichen Empfang“ mit der Tiroler Landeshymne,
dem Abschreiten der Schützenformation sowie der Generaldecharge folgen die
Ansprachen. Und dann für viele der begeisterten Teilnehmer des Festes ein
Zeichen der Volksverbundenheit der beiden Landeshauptleute und der
gemeinsamen Liebe zu der die Menschen verbindenden Musik, das ich nach dem
nächsten Bild umschreiben will:
Unser
Tiroler Landeshauptmann Günther Platter nimmt auch jede musikalische
Herausforderung in Kauf, um „unser Tirolerlandl“ würdig zu vertreten. Die
Harmonie mit dem ebenfalls musikbegeisterten niederösterreichischen
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll als Dirigent der Musikkapelle ist
unverkennbar.
Auf der
Bühne stellt die österreichische Weinkönigin Tanja Dworzak aus Deinzendorf im
Gespräch mit den beiden Landeshauptleuten das Weinland Niederösterreich vor.
Auch nach dem Austausch von Geschenken sowie dem Abmarsch der Schützen und
der Musikkapelle geht das so heimatverbundene Fest weiter, die Genußstände
werden belagert. Mir persönlich hat es Weinbau Knötzl, Tattendorf, besonders
angetan - nicht gerade klein, aber ganz, ganz fein!
Nach nur wenigen Metern Richtung
Inn erhebt sich der wuchtige Bau des historischen Hotels „Goldener Adler“, an
dessen Ostfassade eine Andreas Hofer, dem Anführer der Tiroler in den
Befreiungskriegen gegen Kaiser Napoleon im Jahre 1809, gewidmetes Relief
prangt. Verewigt sind Dichter und Komponist der Tiroler Landeshymne, des
Andreas-Hofer-Liedes, nämlich der Sachse Julius Mosen
und der Niederösterreicher Leopold Knebelsberger.
Bleiben wir bei der „Musik
in der Innsbrucker Altstadt“. Bei meinen Stadtführungen weise ich immer auf
die Gedenktafel hin, die an den Aufenthalt von Leopold Mozart mit seinem
damals dreizehnjährigen Sohn Wolfgang Amadeus erinnert.
Anläßlich der Innsbrucker Promenadenkonzerte im Innenhof der
Kaiserlichen Hofburg spielen die Kapellen zuerst vor dem „Goldenen Dachl“ auf und marschieren dann durch die Hofgasse zum Ort des Konzerts. Beileibe nicht nur
Blasmusikkapellen aus Tirol sind zu hören. 2014 haben - um nur zwei der
phantastischen Orchester herauszugreifen - die „Landwehr Musique
officielle Etat et Ville
de Fribourg“, ein Traditionsorchester aus dem Kanton Freiburg, und das
„Trompetenkorps und Königliche Harmonieorchester der Belgischen Gidsen“ aus Brüssel zur Freude der begeisterten Zuhörer
ihre Kunst dargeboten. Vom 8. Juli bis 2. August 2015 finden die 21.
Promenadenkonzerte statt. Sie sind aus dem sommerlichen Musikleben Innsbrucks
nicht mehr wegzudenken.
Gegenüber der Kaiserlichen
Hofburg der Leopoldsbrunnen, benannt nach dem
Tiroler Landesfürsten Leopold V., den meine Gäste aus Passau mit der Kopie
des Maria-Hilf-Bildes in Erinnerung haben. Der vom Reiterstandbild Leopold V.
gekrönte Brunnen zeigt das Pferd in der Levade. Es dürfte das erste in dieser
Form ausgeführte monumentale bronzene Reiterstandbild sein - ein Kunstwerk,
wie es nur äußerst selten anzutreffen ist.
Von diesem Denkmal
schweift der Blick nach Norden, wo sich etwa 200 Meter über dem Talboden am
Hang der Innsbrucker Alpenzoo mit seinen über 150 Tierarten
und mehr als 2.000 Tieren ausbreitet. Ein Fenster zur Natur, ganzjährig
geöffnet! Das Besondere dieses Tiergartens ist, daß
der Besucher nicht im Alpenraum lebende Tiere vergebens sucht. Der Alpenzoo hat es sich mit großem Erfolg zur Aufgabe gemacht,
Wiederansiedelungsprojekte von in Tirol ausgestorbenen oder vom Aussterben
bedrohter Tierarten durchzuziehen. Besondere Zuchterfolge sind etwa bei
Bartgeier, Steinbock und Waldrapp zu verzeichnen. Die teilweise sehr
großzügig angelegten Gehege laden zum Umrunden ein. Vor allem für Eltern mit
Kindern stellt der Schaubauernhof
einen Fixpunkt dar.
Im Westen von Innsbruck
und nur etwa fünf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt befindet sich das
Gelände des Innsbrucker Flughafens. Seit vielen Jahren am 26. Oktober, der in
Österreich Feiertag ist, findet dort das Flughafenfest statt. Mit jährlich
immer um die 30.000 Besuchern eine der größten Tagesveranstaltungen. Wenn ich
an diesem Tage „im Lande“ bin - so wie 2014 -, zieht es mich mit Gästen zu
diesem Fest, bei dem nicht nur Luftfahrtinteressierte auf ihre Rechnung
kommen sondern auch Familien mit Kindern, denen die unterschiedlichsten
Freizeit- und Sportmöglichkeiten geboten werden. Im Rahmen des Festes ist
2014 eine Dash 8 der Star Alliance auf den Namen „Innsbruck“ getauft worden.
Das österreichische Bundesheer ist mit einer Hercules-Transportmaschine
vertreten gewesen. Neben der Red-Bull-Staffel hat
als Oldtimer eine in der Eidgenossenschaft registrierte „Tante Ju“ bewundert werden können. Das Bild zeigt, wie diese Ju 52 gerade in Startposition geschoben wird.
Südlich des Inntals ziehen
Geschichte und Sport die Besucher an. Der Bergisel
als Tiroler Schicksalsberg erinnert mit seinem Tirol Panorama (auf einem
Rundgemälde von knapp 1.000 m² wird die dritte Bergiselschlacht
vom 13. August 1809 mit dem Sieg der die Heimat verteidigenden Tiroler
Schützen gegen die Truppen Kaiser Napoleons und ihrer Verbündeten
dargestellt) und dem Kaiserjägermuseum an vergangene Zeiten. Das Denkmal für Kaiser
Franz Joseph I. ist nicht nur für Gäste, die aus einem monarchisch geführten
Staatswesen kommen, einen Besuch wert.
Bevor ich aber zum „Sport
auf dem Bergisel“ komme, noch einmal ein Blick zurück
zur Kaiserlichen Hofburg. Nachdem es fast den ganzen Herbst über keinen
Schnee gegeben gehabt hat, hat sich dieser gegen Jahresende eingestellt und
liebevoll einen Baum mit rosa Blüten weiß umrandet. Im Nahebereich dieses
schneebedeckten Baumes ein Hinweisschild auf den Innsbruck-Bewerb der Vierschanzentournee der Schispringer. Beim
Springen am 4. Jänner 2015 hat dann vor 22.500 begeisterten Zuschauern
Richard Freitag (Sachsen) gewonnen. Höhepunkt ist aber auch der
Schanzenrekord durch Stefan Kraft (Salzburg) mit 137 Metern gewesen, der kurz
darauf durch Michael Hayböck (Oberösterreich) auf
138 Meter verbessert worden ist. Dreizehn Jahre hat also der Schanzenrekord
Sven Hannawalds (Sachsen) mit 134.5 Metern
bestanden. Unvergessen, daß dieser Ausnahmeschispringer
alle vier Springen der Tournee 2001/2002 gewonnen hat.
Ende Dezember 2014 ist
dann also endlich die weiße Pracht vom Himmel gefallen. Gerade den sechs
Innsbrucker Christkindlmärkten, die insgesamt 1.3 Millionen Besucher haben
verzeichnen können, ist der Schnee sehr recht gewesen. Zum Vergleich
Altstadtbilder mit und ohne Schnee. Die auf dem „Schneebild“ zu sehende
Absperrung ist für den Silvesterlauf angebracht worden. Das übliche gewaltige
Feuerwerk im Rahmen des Innsbrucker Bergsilvesters
habe ich dieses Jahr nicht im Bild festhalten können.
Von den vielen
Veranstaltungen, die 2014 in Innsbruck durchgeführt worden sind möchte ich
nur zwei „Besonderheiten“, nämlich den Weltcup im Klettern an künstlichen
Wänden und die Weltmeisterschaft im Sportholzfällen, herausgreifen. Freuen
wir uns auf Vieles, das neben den schon gewohnten Theater- und
Konzertaufführungen sowie den Zirkusgastspielen und Sonderausstellungen in
den vielen Museen im Jahre 2015 in Innsbruck zu erleben sein wird. Für mich als Reiseleiter
und Fremdenführer, der in ganz Österreich führen darf, spielt es also keine
Rolle, wohin eine Reise führt - überall gibt es Schönes und Interessantes zu
zeigen, sowohl in der Heimat als auch fern von dieser. Ich habe genauso Freude
mit der Betreuung einer größeren Gruppe als auch mit Erlebnissen, die ich
Familien, Ehepaaren oder auch Einzelpersonen bieten kann. Wenn ich etwa mit
meiner Partnerin den runden Geburtstag einer Dame aus meinem Stammkundenkreis
feiere, macht es mir genauso Spaß wie dem Geburtstagskind, das in einem
feinen Lokal in Igls bei gutem Essen und Trinken
staunend in die zu seinen Ehren entzündete Wunderkerze blickt.
Ihr
Reiseleiter Dieter Roschmann |