Schottland - Rundreise

 

Auf nach Schottland!

Ein regelrechtes Schottlandfieber haben die Balladen und romantisch gefärbten historischen Romane des 182o in den Adelsstand erhobenen schottischen Schriftstellers Walter Scott ausgelöst. Bereits kurz nach dem Tode von Sir Walter Scott haben viele Reisende im Jahrhundert des aufstrebenden Tourismus den Teil der britischen Inseln aufgesucht, der auch unser Ziel ist. Was macht aber für uns Schottland so interessant, daß wir eine zehntägige Reise (21. bis 3o. Juni 2oo5) dorthin unternehmen?

Es ist eine Vielzahl von Faktoren, die ich nur beispielhaft aufzählen möchte. Sie sollen sich ja auf unserer Kulturreise selbst ein Bild machen.

Der Reiseveranstalter hat bewußt die Zeit der ersten Tage nach der Sommersonnenwende gewählt - die langen Tage bieten so für Besichtigungen und auch für abendliche romantische Spaziergänge ausreichend Möglichkeiten. Auch die manchen vielleicht als lang erscheinende Busanfahrt ist geplant, da einerseits so genügend Gelegenheit zum Plaudern und somit zum Einleben in das Zielgebiet ‚in Bild und Ton’ gegeben ist, da aber andererseits gerade die Fahrt mit einem Fährschiff, auf dem wir nach einem opulenten Dinnerbuffet übernachten, ein doch nicht sehr häufiges Erlebnis darstellt.

Zwar schiffen wir noch in einem englischen Hafen aus und durchqueren als Vorgeschmack für Landschaft und Natur, die uns in Schottland erwarten, den Nationalpark Lake District, doch schon bald erreichen wir die Grenze. Während noch die Römer für ihren Hadrianswall die natürlichen Gegebenheiten herangezogen haben, nämlich die schmalste Stelle der Insel, liegt die derzeitige politische Grenze zwischen England und Schottland etwas weiter im Norden. Die Ruinen des eindrucksvollen Wehrbaues kennzeichnen aber noch heute diesen vorgeschobenen Posten der Römer.

Aber gleich hinter der Grenze noch ein Abstecher in vergangene Zeiten, ein Besuch beim Hufschmied von Gretna Green.

Und dann folgen Schlösser, Burgruinen und Abteien, deren namentliche Aufzählung zu weit führen würde. Und alles in traumhafte Landschaft eingebettet. Zwischendurch Aufenthalte mit Führungen durch einheimische Stadtführer in den großen Städten Glasgow, Aberdeen und Edinburgh. Und am vorletzten Tag – schon wieder in England – noch ein Bummel durch das mittelalterliche Zentrum von York.

Damit Körper und Geist aber auch mitmachen, lassen wir uns in ausgesucht guten Hotels - zum größten Teil sind es Häuser der Hilton-Kette - verwöhnen. Die erste Nacht verbringen wir in einem Innenstadthotel von Köln, nicht weit vom Dom.

Trotz der vielen Erlebnisse, der teilweise langen Busfahrten und der Besichtigungen eine für jeden Interessierten abwechslungsreich gestaltete Kulturreise, auf der Sie möglicherweise ‚Nessie’ nicht zu Gesicht bekommen werden, dafür aber in traumhaft schöner Landschaft unzählige schottische Hochlandrinder und Herden von Schafen beobachten können. Und dann die Beschäftigung mit Literatur und Musik, wobei Sie natürlich - wie auf allen meinen Reisen - von mir ausgearbeitete schriftliche Unterlagen zur Vorbereitung der Besichtigungen bzw. zur Erinnerung an Erlebtes erhalten. Für das Gruppenbild, das ich mit dem Reisebericht im Internet veröffentlichen werde, suchen wir uns natürlich einen besonders schönen Platz aus.